Siegfried
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen

Siegfried lässt die Götterwelt erzittern und erlebt zum ersten Mal die Liebe – der Ring wird geraubt.
Sieglinde ist nach der Geburt eines Sohnes gestorben. Dieser, Siegfried, ist zwar unwissend, aber ein rechter Recke, der die Furcht nicht kennt und der sich auch schon mal ein kaputtes Schwert mit bloßen Händen schmiedet. Mit diesem erlegt er ein furchterregendes Ungeheuer und stielt aus dessen Höhle einen Zauberhelm und den fluchbeladenen, machtverheißenden Ring. Durch die Berührung mit dem Blut des Ungeheuers kann Siegfried plötzlich die Vögel verstehen. Ein Waldvogel weist ihm den Weg zu Brünnhildes Gefängnis. Zwar will ihm Wotan den Zutritt verwehren, doch der ungestüme Sohn zertrümmert mit seinem Schwert Wotans Speer. Und da er keine Furcht kennt, durchbricht er Brünnhildes feurigen Keuschheitsgürtel und erlebt zum ersten Mal die Liebe. Erst in der Begegnung mit der Frau erlebt er den Schauer der Furcht. In Siegfried wird das Schicksal der Götter endgültig besiegelt. Wotan muss mit ansehen, wie sein Plan sich seiner Kontrolle entzieht und sein neues Geschlecht blind und unbedacht einer ungewissen Zukunft entgegengeht. Die Macht der Götter ist gebrochen, Siegfried hat den fatalen Ring. Wird er auch ihm Unheil bringen?

BESETZUNG

Siegfried Manfred Jung
Mime Heinz Zadnik
Der Wanderer Donald McIntyre
Alberich Hermann Becht
Fafner Fritz Hübner
Erda Ortrun Wenkel
Brünnhilde Gwyneth Jones
Waldvogel Narma Sharp