KALTE HEIMAT
Leben im nördlichen Ostpreußen

Regie: Volker Koepp
Kamera: Thomas Plenert


Das nördliches Ostpreußen wurde nach 1945 zur sowjetischen Exklave. Über Jahrzehnte durfte kein Ausländer das Kaliningrader Gebiet zwischen Litauen und Polen betreten. Erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnte Regisseur Volker Koepp zum ersten Mal in den von Flucht, Vertreibung, Krieg und Verheerung geprägten Landstrich fahren, in dem seit Jahrhunderten Menschen verschiedener Nationalitäten und Kulturen, von der Geschichte hin- und hergetrieben, miteinander leben.

Mit Sympathie und Offenheit begegnet der Filmemacher den Menschen, spürt ihren Geschichten nach, hört ihnen zu und entdeckt Landschaften von herber und unverwechselbarer Schönheit. KALTE HEIMAT wurde zur Initialzündung für Koepps langjährige Auseinandersetzung mit Ostpreußen: Auch FREMDE UFER, DIE GILGE, KURISCHE NEHRUNG und zuletzt HOLUNDERBLÜTE entstanden dort.

„Dieser Dokumentarfilm, der Bande zwischen den verschiedenen Völkern knüpft, lässt ahnen, dass Heimat nicht an Grenzen gebunden ist, sondern in der Liebe zu einem Stück Erde liegt, das man sich zu eigen gemacht hat.“ (Preis der Publikums-Jury Visions du Réel, Nyon 1995)


Jahr: 1995   FSK: 0   Land: Deutschland   Untertitel: deutsch   Sprache: deutsch-russische Originafassung   Länge: 152 min   Sound: Dolby Digital Stereo 2.0   Formate: 16:9  

   DVD  € 19,90  
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