PREMIERE

ein Film von Geza von Bolvary
Österreich 1937, 77 Minuten, sw

Bundesstart der Wiederaufführung: 15. März 2007 zum 100. Geburtstag von Zarah Leander

KURZINHALT

Schauplatz des Films ist ein Revuetheater. Bei der Premiere der neuesten Produktion geschieht ein Mord. Verdächtigt werden der Hauptdarsteller des Ensembles (Karl Martell) und der neue Star Carmen Daviot (Zarah Leander). Die Suche nach dem Täter bringt Einiges an Verwicklung und Spannung ins Eifersuchtsdrama. Theo Lingen als nervöser Theaterinspizient sorgt dafür, dass auch die komischen Elemente nicht zu kurz kommen.


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INHALT

Ein zwielichtiger Finanzier, der Geld in ein Revuetheater investiert hat, wird während der Premiere in seiner Loge erschossen. Der Schuss kam von der Bühne – und Kommissar Helder macht sich mithilfe des Inspizienten noch während der Show an die Ermittlung des Täters. Unter Verdacht steht zunächst die Hauptdarstellerin Carmen, da der Ermordete sie bedrängte, außerdem ihr Bühnenpartner und Ex-Geliebter Fred, sowie die enttäuschte Lydia, die zugunsten Carmens aus dem Ensemble entlassen wurde. Pünktlich zum Vorstellungsende stellt Helder den Täter, und Carmen findet wieder mit Fred zusammen. Geza von Bolvary präsentierte Zarah Leander in ihrer ersten deutschsprachigen Filmrolle mit zahlreichen Gesangseinlagen und knüpfte damit an ihren enormen Theatererfolg an.


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INFORMATIONEN ZUM FILM

„Von Wien findet diese berühmte Landsmännin der Greta Garbo nunmehr auch den Weg ins Reich. Leider nur im Film. Und auch das hat schon Schwierigkeiten genug gemacht. Es musste eine Verpflichtung für London gelöst werden, die Frau Leander schon vorher eingegangen war, sonst hätte der neue Syndikat-Film mit der berühmten Schwedin in der Hauptrolle nie gedreht werden können. Sie spielt eine große Revueschauspielerin, die infolge des Zusammenwirkens verschiedenster Umstände in Mordverdacht gerät. Géza von Bolváry ist der Regisseur dieses Films, dessen Titel geradezu symbolisch ist für dieses erste Erscheinen Zarah Leanders auf der deutschen Leinwand. Er heißt PREMIERE.“
FILMWOCHE BERLIN 51/1936

Das Jahr 1936 ist Zarahs wichtigstes Jahr für ihre Karriere. Der von Berlin nach Wien emigrierte Operettenbuffo Max Hansen – er hatte sich in Berlin mit Couplets über die angebliche Homosexualität von Hitler bei den Nazis unbeliebt gemacht, schrieb im Sommer 1936 das Singspiel Axel an der Himmelstür, eine Parodie auf Hollywood und die Garbo. Nach der Premiere, die am 1. September 1936 im Theater an der Wien stattfand, berichteten auch die schwedischen Zeitungen über ihren Erfolg. »Svenska Dagbladed« bringt die Schlagzeile: „...Zarah hat großen Erfolg in Wien...“ und Stockholms »Didningen« notiert: „...Zarah erobert die Wiener im Sturm, eine so wilde Begeisterung hat man seit den Tagen der klassischen Operette nicht mehr erlebt...“ Und in der Wiener Musik- und Theaterzeitung »Tonfilm, Theater, Tanz« vom Oktober 1936 heißt es u. a.: „...In Zarah Leander hat die Filmdiva eine ausgezeichnete Interpretin gefunden. Diese nordische Schauspielerin hat echtes Theaterblut in sich. Sie ist eine faszinierende Bühnenerscheinung von ebenbürtiger Gestalt und das rötlich schillernde Haar verleiht ihr den Reiz der Exotik. Sicher und überlegen spielt und singt sie, ihre klangvolle Altstimme verrät samtigen Glanz...“

Während sie mit riesigem Erfolg jeden Abend auf der Bühne einen verwöhnten Hollywoodstar spielte, drehte sie tagsüber in den Ateliers Wien- Rosenhügel ihren ersten deutschsprachigen Film Premiere. Sie spielt einen attraktiven Revuestar. Die beiden Lieder „Ich habe vielleicht noch nie geliebt“ und „Merci mon ami“ stammen daraus. Jetzt klopft neben Hollywood und London auch die UFA in Gestalt des jungen Vizepräsidenten der Reichsfilmkammer Berlin an und unterbreitet Zarah Leander ein sagenhaftes Filmangebot. Ohne Rückendeckung von Goebbels bespricht Hans-Jakob Weidemann mit der Leander die Möglichkeit, zur Ufa nach Berlin zu kommen. Die Begegnung fand übrigens in einem Wiener Caféhaus statt, wo die Leander mit ihrem Partner Max Hansen den Vizepräsidenten erwarteten und beinahe übersehen hätten, da sie sich unter diesem Titel einen ehrfurchtsvollen älteren Herrn vorstellten. Den Vertrag, den sie nach diversen Vorgesprächen schließlich am 28. Oktober 1936 unterzeichnet, bindet sie vorerst für drei Filme, die zwischen dem 1. Februar 1937 und dem 31. Januar 1938 zu realisieren sind, an die Ufa. Die Ufa hatte die Option, den Vertrag jeweils um 14 Monate zu verlängern. Gestaffelte Gage 200.000, 300.000, 400.000 Reichsmark, 53 % in Schwedenkronen. Die Zahlung erfolgt monatlich. Mitspracherecht bei Wahl der Stoffe und Komponisten. Nach Vertragsabschluß musste sich der Vizepräsident der Reichsfilmkammer, Hans Jakob Weidemann, von Goebbels bittere Vorwürfe anhören, da dieser nicht begeistert war von der Idee, dass die Ufa ausgerechnet eine Ausländerin zur Leading-Lady der nationalen Filmproduktion aufbauen wollte. Er betrachtete es als Armutszeugnis, dass das stolze Dritte Reich nicht eine eigene Garbo produzieren konnte.
PAUL SEILER

PREMIERE ist ein elegantes Kriminaldrama, das nicht nur komplett an einem Ort (dem Revuetheater) spielt, sondern seine Geschichte auch in der Zeit einer Premieren-Vorstellung erzählt, die gleichzeitig den Rahmen der Erzählung setzt und Gelegenheit gibt, seine Stars in Revuenummern in Szene zu setzen. Der Schuss, dem der Mäzen Reinhold in seiner Loge zum Opfer fällt, wird von der Bühne aus abgegeben, in einer Nummer, in der die Tänzer Pistolenschüsse fingieren. In dieser Weise springt der Film elegant zwischen Revue und Kriminalgeschichte hin und her – allein die Anfangssequenz verbindet in einer Fahrt durch das Theater die Orte und Personen den Handlung in allgemeiner Premieren-Nervosität und legt damit schon die Fährten für die Kriminalhandlung. Die beiden Gesangsnummern der Leander, die effektvoll als letzte Figur in der Geschichte eingeführt wird, sind spektakulär und in ihrer Modernität und den offensichtlichen Broadway-Anspielungen (das Bühnenbild stellt New York dar) an den Hollywood- Musicals orientiert. 400 Tänzerinnen und Tänzer werden in einer aufwendigen Choreographie in Szene gesetzt und Franz Planers Kamera bewegt sich fließend und elegant durch die riesigen Bühnenbilder. Zu den Dreharbeiten vermeldet „Filmjournalen“ aus Schweden stolz: „Wien verlässt sich auf die prachtvolle Zarah“, und zitiert den Film-Architekten mit den Worten „Hier sehn sie die größte Aufstellung die jemals für einen europäischen Film gemacht wurde“. Eine riesige Treppe steigt vom Fußboden zur Decke im Hintergrund auf. Ein prächtiger Weg für Zarah, in einsamer Majestät einher zu schreiten und – als von allen Männern des Revuetheaters Umschwärmte – dabei das Lied „Ich hab vielleicht noch nie geliebt“ mit dunkler sehsuchtsvoller Stimme erklingen zu lassen.


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ZARAH LEANDER
Am 15.März um 22 Uhr und 16 Minuten erblickt Zarah Leander (auf ihrem Taufschein steht Sara Stina Hedberg, doch bald setzt sich der Name Zarah durch, schon auf ihren Schulzeugnissen) in Karlstad/Schweden als Tochter des Instrumentenbauers und Grundstückmaklers Anders Lorenz Sebastian Hedberg (1878-1929) und der Hausfrau Mathilda Ulrika, geb. Wikström (1878-1959) das Licht der Welt.

Sie wächst mit vier Brüdern in einer gutbürgerlichen Familie in Karlstad, Schweden, auf. Schon mit vier Jahren bekommt sie Klavierunterricht und versuchte 1926 die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule in Stockholm. Sie fällt durch, heiratet den jungen Schauspieler Nils Leander und bekommt zwei Kinder. Die Ehe geht bald schief, und Zarah tritt 1929 ihr erstes Engagement in einer Unterhaltungsrevue an. Die nächsten fünf Jahre wird sie durch ihre Auftritte in Revuen, Lustspielen und Operetten in ganz Skandinavien berühmt. Der wahre Durchbruch kommt 1936 in Wien, wo Zarah in einer neuen Operette einen gefeierten Hollywood-Star vom Typ Garbo und in PREMIERE ihre erste deutschsprachige Film- Hauptrolle spielt.

Wegen ihrer dunklen, 'unweiblichen' Stimme wird sie zur Sensation, die auch den deutschen Filmbonzen nicht entgeht. Sie machen ihr ein großzügiges Angebot, das Zarah akzeptiert. Bis zu ihrer Rückkehr nach Schweden 1943 spielt Zarah in 10 Filmen der Ufa, darunter ZU NEUEN UFERN und LA HABANERA, beide 1937 unter der Regie von Detlef Sierck (der später in Hollywood als Douglas Sirk mit seinen Melodramen Karriere macht); HEIMAT (1938, Regie Carl Frölich) und drei Filmen unter dem Regisseur Rolf Hansen, DER WEG INS FREIE (1941), DIE GROSSE LIEBE (1941/42) und DAMALS (1943). Ihre Filme werden nicht nur Europa, sondern bis 1940 auch in Amerika gezeigt, und finden überall ein Millionen-Publikum. Ohne sich dessen bewusst zu sein, repräsentiert sie dadurch auch das 'Dritte Reich', aber solche Vorwürfe werden ihr erst nach dem Ende ihrer UFA-Karriere gemacht. Für ihr Publikum ist sie die große Trostspenderin in einer Zeit, in der es viel zu trösten gibt. Sie glaubt auch, mit ihrer Kunst über der Politik zu stehen, und selbst nach Kriegsausbruch ist sie in den neutralen Ländern weiterhin populär.

Ihre Lieder (häufig mit den Texten von Bruno Balz) – z.B. “Kann denn Liebe Sünde sein?” (1938), “Davon geht die Welt nicht unter” (1942), “Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n” (1942) – gehören zu den beliebtesten Schlager ihrer Zeit. Die ihr von Joseph Goebbels angetragene deutsche Staatsbürgerschaft lehnt sie ab, ihre letzten Filmaufnahmen für die UFA beendet sie 1942.

Ihre Nachkriegskarriere beginnt sie 1947 in Italien und der Schweiz mit Konzertauftritten sowie mit Schallplattenaufnahmen in Genf. Im Herbst 1948 startet sie eine große Deutschlandtournee mit Michael Jary, die sie im August 1949 auch wieder in ihr geliebtes Berlin bringt. Ab 1949 auch wieder Auftritte in Schweden. Im Januar 1950 beginnen in Hamburg die Dreharbeiten für den ersten Nachkriegsfilm GABRIELA. Um Jahre gealtert, fasziniert die Leander immer noch ihr Publikum.

Weitere Filme folgen, u.a. CUBA CABANA (1952) und AVE MARIA (1953). Die letzten dreißig Karrierejahre absolviert sie vor allem auf diversen Theaterbühnen der ganzen Welt, z.T. in eigens für sie geschriebenen Musicals. Ihre größten Fans sind wieder Deutsche - vor allem das schwule Publikum verehrt sie, hingerissen von ihrer androgynen Stimme und ihrer melodramatischen Erscheinung. Ihre Lieder gehören – neben jenen von Marlene Dietrich, Hildegard Knef und Edith Piaf – zum Standardrepertoire jeder Musikbox der deutschen Szenekneipen in den 50er und 60er Jahren. Vor einer Vorstellung zu dem Musical DAS LÄCHELN EINER SOMMERNACHT, mit dem sie in Stockholm gastiert, erleidet sie am 10. Oktober 1978 ihren ersten Hirnschlag, der sie zwingt, ihre Karriere zu beenden. Am 23. Juni 1981 stirbt sie an den folgen eines zweiten Hirnschlags.

Wir waren süchtig nach Zarah, nach ihrem pathetischen Stil, ihren überlebensgroßen Gefühlsausbrüchen, Walkürenauftritten, ihrer dunklen, fast männlichen Stimme. Für viele war sie Vater und Mutter zugleich, sie war auch eine Ersatzdroge für nicht ausgelebte Gefühle.
PAUL SEILER, Monolog eines Fans

Alle Informationen über Zarah Leander im Internet-Archiv von Paul Seiler: www.zarah-leander.de

Dort auch ab dem 1. März 2007 die große Internet-Ausstellung zum 100. Geburtstag der Leander auf 3300 Seiten.


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GEZA VON BOLVARY (1897-1961)

Der Regisseur Geza Maria von Bolvary-Zahn arbeitet nach dem ersten Weltkrieg als freier Journalist und kommt 1919 als Komparse zu Starfilm in Budapest. Dort avanciert er zum Schauspieler und spielt in den Stummfilmen LENGYELVER . POLENBLUT (1920), JON A ROZSON AT . QUER DURCH DAS ROGGENFELD (1920), A TIZENNEGYEDIK . DER VIERZEHNTE (1920) und GYERMEKSIV - KINDERHERZ (1920). Nach diesen vier Filmen gibt er seine Karriere als Schauspieler auf und konzentriert sich auf die Regie. Sein erster Film ist KETARCU ASSZONY . DIE FRAU MIT DEN ZWEI GESICHTERN (1920). 1922 geht er aufgrund der filmwirtschaftlichen Krise in Ungarn nach Deutschland, wo er seine grose Karriere mit Filmen wie MUTTERHERZ (1923), MADCHEN, DIE MAN NICHT HEIRATET (1924), DIE GEFANGENE VON SHANGHAI (1927), DER GEISTERZUG (1927), ARTISTEN (1927) und CHAMPAGNER (1929) lanciert. Mit dem Film ZWEI HERZEN IM 3.4 TAKT (1929) realisiert Geza von Bolvary seinen ersten Welterfolg und begrundet damit gleichzeitig die Wiener Tonfilmoperette. Dabei bildet sich ein kongeniales Quartett heraus, das neben Bolvary aus dem Schauspieler Willi Forst, dem Komponisten Robert Stolz und dem Drehbuchautoren Walter Reisch besteht, mit denen er in den nachsten Jahren immer wieder zusammenarbeitet. In den 30er Jahren dreht er zahlreiche erfolgreiche Unterhaltungsfilme wie DAS LIED IST AUS (1930), DER RAUB DER MONA LISA (1931), LIEBESKOMMANDO (1931), STRADIVARI (1935), DAS SCHLOSS IN FLANDERN (1936), LUMPACIVAGABUNDUS (1936), PREMIERE (1937) und MARIA ILONA (1939). In den Kriegsjahren folgen weitere Filme aus der Sparte leichte Unterhaltung wie TRAUMMUSIK (1940), SCHICKSAL (1942) und SCHRAMMELN (1944). Im Deutschland der Nachkriegsjahre folgt nochmals eine intensive Zeit, in der er erfolgreiche Filme wie SCHWARZE AUGEN (1951), FRITZ UND FRIEDERIKE (1952), ZWEI HERZEN IM MAI (1957) und EIN LIED GEHT UM DIE WELT (1958) dreht.

 


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FRANZ (FRANK) PLANER

Bei Filmproduktionen, mit denen ein neuer Star etabliert werden sollte, kam der Auswahl des Kameramannes eine große Bedeutung zu. Für Zarah Leanders deutschsprachiges Debüt verpflichtete man mit Franz Planer einen der besten Kameramänner seiner Zeit. Geboren 1894 im österreichisch-ungarischen Karlsbad, beginnt Planer in Wien eine Ausbildung zum Fotografen. In seinem Metier erhält er auch die Möglichkeit, Wochenschau-Berichte in Wien und Paris zu filmen. Ab 1920 arbeitet Planer als Chef-Kameramann für die Emelka in München, für die er u.a. Murnaus Film DIE FINANZEN DES GROSSHERZOGS fotografiert (zusammen mit Karl Freund). Nach seinem Umzug nach Berlin und einigen Aufträgen bei eher mittelmäßigen Unterhaltungs-Produktionen macht Planer durch seine Arbeit bei Wilhelm Thieles Operettenfilm DIE DREI VON DER TANKSTELLE (1930) auf sich aufmerksam. 1933, nach der Machtergreifung der Nazis in Deutschland, geht er mit seiner jüdischen Frau nach Wien zurück, wo er mit einigen ebenfalls emigrierten Filmschaffenden zusammenarbeit (u.a. Max Ophüls). 1937, kurz nach der Arbeit an Zarah Leanders deutschsprachigem Debüt PREMIERE, emigriert Planer in die USA, wo er sofort als Frank Planer einen Vertrag bei der Columbia erhält und seinen ersten Film, HOLIDAY, von George Cukor drehen kann. In der Folge werden ihm Studiofilme aller Genres übertragen. Die allgemeine Wertschätzung seiner Arbeit lässt sich an der langjährigen Zusammenarbeit mit berühmten Regisseuren (wie z.B. William Wyler) ablesen. Planer wurde insgesamt fünf mal für den Oscar nominiert (u.a. 1954 für EIN HERZ UND EINE KRONE und 1961 für seinen letzten Film INFAM). Frank Planer stirbt 1963 in Hollywood.

 


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Stand 02/07 - Irrtümer vorbehalten