KENNETH BRANAGH - DIE ZAUBERFLÖTE
Ein Film von Kenneth Branagh
UK/F 2006, 135 Minuten, Farbe, OmU
Regie: Kenneth Branagh.
Buch: Stephen Fry und Kenneth Branagh nach Emanuel Schikaneder
Kamera: Roger Lanser
Schnitt: Michael Parker
Ton: Jonathan Allen
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Orchester: Chamber Orchestra of Europa, Leitung: James Conlon
Chor: Apollo Voices, Leitung: Chris Foster
Produktion: Pierre-Olivier Bardet und Kenneth Branagh für die Peter Moores Foundation
BESETZUNG:
Tamino...Joseph Kaiser
Pamina...Amy Carson
Papageno...Benjamin Jay Davis
Papagena…Silvia Moi
Sarastro…René Pape
Königin der Nacht…Lyubov Petrova
Monostatos…Tom Randle
u.a.
Offizielle Seite zum Film:
www.magicflutefilm.com
KURZINHALT
Am Vorabend des Ersten Weltkrieges bricht Tamino zu einer gefährlichen Reise auf, um Pamina, die bezaubernde Tochter der Königin der Nacht, zu befreien. Eine Suche nach Liebe, Licht und Frieden in einer Welt voller Dunkelheit, Tod und Zerstörung.
Mozarts klassische Oper DIE ZAUBERFLÖTE als spektakuläre Filmversion, erdacht und inszeniert von Kenneth Branagh, mit einem von Stephen Fry neu übersetzten Libretto.
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SYNOPSIS
Anfang des 20. Jahrhunderts. Gerade hat der Krieg begonnen. Kommandeur Tamino führt seine Soldaten in die Schlacht und wird schwer verwundet. Glücklicherweise retten ihn drei Lazarett-Schwestern und führen ihn in eine Art Parallel-Universum. Wieder zu Kräften gekommen, wird er von der Königin der Nacht aufgesucht. Die zwielichtige Dame gibt ihm den Auftrag, ihre geliebte Tochter Tamina zu befreien, die der durchtriebene Sektenführer Sarastro in sein Schattenreich entführt haben soll. Anfänglich zögert der junge Soldat. Doch nach Anblick eines Fotos der Entschwundenen verliebt er sich unsterblich in sie und macht sich sogleich auf den Weg. Begleitet wird er vom Vogelfänger Papageno, der ebenfalls hofft, die wahre Liebe zu finden. Ein gefährliches Abenteuer nimmt seinen Lauf, von dessen Ausgang das Schicksal der gesamten Menschheit abhängt.
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ÜBER KENNETH BRANAGHS ‚ZAUBERFLÖTE'
Es war die langjährige Idee von Sir Peter Moore, die Oper aus dem Theater zu befreien und einem neuen Publikum zuzuführen, das zu dieser neuen Filmversion der ZAUBERFLÖTE führte.
Der künstlerische und kommerzielle Erfolg seiner Shakespeare-Adaptionen HENRY V., VIEL LÄRM UM NICHTS und HAMLET prädestinierten Kenneth Branagh für die Aufgabe, Mozarts populärer Oper filmisches Leben einzuhauchen.
Mit dem handlungsreichen Stoff, seinen komischen Elementen und faszinierenden Charakteren als Grundlage bat Branagh seinen Freund Stephen Fry (selbst Autor, Schauspieler und Regisseur), ein modernes englischsprachiges Libretto der ZAUBERFLÖTE zu entwickeln. Durch diese Übersetzung (die im Übrigen die Sänger als äußerst musikalisch und voller Improvisationsräume beschrieben haben) in die wichtigste Sprache des internationalen Kinos konnte eine viel größere Popularität angestrebt werden als es der deutschen Originalfassung möglich gewesen wäre.
Zu den Modernisierungen des Stoffes merkt Branagh an:
„Diese Änderungen habe ich wie bei meinen Shakespeare-Verfilmungen als sinnvoll empfunden. Das ist eine Frage, wie man Kunst von einem in ein anderes Medium überführt, ohne das Besondere daran zu verlieren. Genau wie Shakespeare ist Mozart da sehr robust. DIE ZAUBERFLÖTE ist genau wie HAMLET schon überall angesiedelt worden: auf dem Mond, im Zirkus, in Stonehenge, am Strand, und sie hat überall geglänzt. Worauf es ankommt ist die Wahrhaftigkeit der Aufführung, die nicht unter den extremen technischen Anforderungen der Erzählung leiden darf.“
Branagh siedelt seine Version der Oper im frühen 20. Jahrhunderts an – zu einer Zeit als der erste globale Konflikt des industriellen Zeitalters die Welt beherrscht und die Macht, Unnachgiebigkeit und die Vernichtungskraft als modernes nationalstaatliches Problem deutlich wird.
„Der dramatische Kern der ZAUBERFLÖTE ist die Erkundung eines Konflikts. Das wird rein musikalisch ausgedrückt und die Oper beschäftigt sich dabei mit der Auflösung kriegerischer Antagonismen: Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass, und – viel konkreter in unserem Fall – Krieg und Frieden. Dieser Konflikt wird vor allem zwischen Sarastro und der Königin der Nacht ausgetragen. Wenn man diesen Kontrahenten eine Armee zur Seite stellt und das in die Landschaft des Ersten Weltkriegs setzt, hat man einen sowohl konkreten wie metaphorischen Kontext gesetzt, der komplexe Emotionen auslöst – und insofern sehr gut zu einer Oper passt. Außerdem kann man nachweisen, dass in dieser furchtbaren historischen Situation Musik, das Singen, das Lachen und Gedichte wichtige Überlebensstrategien waren. Und die epischen Ausmaße dieses Settings waren schon immer ideal für große Filmerzählungen.“
Im März 2005 stand für das Projekt eine grandiose Besetzung fest: aufstrebende junge Opernstars wie Joseph Kaiser (Tamino), Ben Davis (Papageno), Silvia Moi (Papagena) und Newcomerin Amy Carson als Pamina waren genauso leicht zu überreden wie die gestandenen Sänger René Pape (Sarastro), Lyubov Petrova (Königin der Nacht) und Tom Randle (Monostatos).
Kenneth Branagh über die Arbeit mit den Darstellerinnen:
„Als wir mit den Proben anfingen, haben wir erst mal viel Zeit damit verbracht das Libretto zu sprechen . Erst als wir das Gefühl hatten, wirklich in die Psychologie der Charaktere eingedrungen zu sein und ihre Beziehungen zueinander verstanden zu haben, fingen wir mit dem Singen an. Viele SängerInnen hatten noch nie mit Film zu tun gehabt – für mich war die Oper Neuland. Wir bewegten uns alle als Fremde in einem fremden Land und waren offen und lernwillig.“
Ende 2005 stand auch fest, wer in den Shepperton Studios hinter den Kulissen dafür sorgt, dass dieses Filmprojekt Gestalt annimmt. Branagh verpflichtet vor allem Mitarbeiter, die schon vorher mit ihm zusammen gearbeitet haben: den Oscar-nominierten Ausstatter Tim Harvey, Chefkameramann Roger Lanser, den Choreographen Stuart Hopps und viele andere. Da die Geschichte normalerweise mit Theatereffekten für die Bühne inszeniert wird, sollte für den Film die ganze Bandbreite der technischen Möglichkeiten genutzt werden, die zum Zeitpunkt der Produktion zur Verfügung stand: Special Effects, CGI usw. Was später in vier Tonstudios zusammengefügt wurde, war die größte britische Produktion des Jahres 2006.
Als größte Herausforderung stellte sich heraus, dass mit Kenneth Branaghs ZAUBERFLÖTE eine Opernverfilmung sowohl für das klassische Opernliebhaber-Publikum geschaffen werden sollte, das die ZAUBERFLÖTE kennt und liebt und sich auf eine neue Inszenierung freut, als auch ein neues Publikum anvisiert war, das hierdurch vielleicht sogar zum ersten Mal mit Oper in Berührung kommen würde.
Joseph Kaiser macht deutlich, dass „es in erster Linie darum ging, eine zwingende und stimmige Interpretation der Mozartoper zu schaffen. Man hat großartige Darsteller, hervorragende Musiker und einen fantastischen Regisseur, der den Stoff liebt und versteht. Für mich ist das ein Stoff, für den man ein größeres Publikum interessieren kann als nur das Opernpublikum.“
Lyubov Petrova meint: „Zunächst ist das Mozart. Die Musik ist wunderschön und jeder kann damit was anfangen.“ Tom Randle: „Und die Geschichte ist ein Märchen. Sie hat eine klare Moral – aber breitet sie auf komplexe Weise aus. Und die Musik ist toll, charmant, leicht – jedes Kind mag sie. Also der perfekte Film für das erste Date – er berührt, setzt die richtigen Gefühle frei und ist nicht zu abgehoben für Menschen, die Angst vor Opern haben.“
Ben Davis ergänzt: „Ich glaube, dass die ZAUBERFLÖTE ein großartiges Stück ist –Drama, Komödie und Tragödie in einem. Es hat für alle etwas, es ist menschlich und handelt von den Menschen und den Dingen, mit denen wir uns identifizieren.“
Kenneth Branagh fasst zusammen: „Die Musik funktioniert als eine Einladung, seiner Fantasie Raum zu geben. Die Menschen werden aus der ZAUBERFLÖTE mitnehmen, was sie brauchen. Reaktionen auf ein komplexes Kunstwerk sind immer subjektiv – wir haben nur die Voraussetzungen für eine lustvolle Auseinandersetzung geschaffen. Wir wollten alles, was im und mit Film möglich ist, einsetzen, um dem Publikum die Möglichkeit zu geben, sich diese großartige Oper anzueignen – so wie sie es wollen. Wie Peter Moores sagt: ‚Wie öffnen die Türen, aber das Publikum muss selbst hindurch gehen'.“
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DIE OPER
Wolfgang Amadeus Mozart:
DIE ZAUBERFLÖTE
Libretto: Emanuel Schikaneder
Uraufführung: 30. September 1791 in Wien, Theater im Starhembergschen Freihaus auf der Wieden.
Die Zauberflöte ist die Oper aller Opern. Dieses Meisterwerk ist schon kein Klassiker mehr, sondern bereits ‚volkstümlich' im positivsten Sinne. Die Melodien sind wahre Evergreens und werden auf der ganzen Welt und von allen Generationen geliebt und nachgepfiffen. Nicht nur Opernliebhabern ist dieses Märchen ein Begriff. Papageno und seine Papagena, die sternflammende Königin und ihre Tochter Pamina, der Prinz Tamino und der weise Sarastro sind Megastars in der ewigen Welt der Märchen und Mythen.
Mozart selbst bezeichnete das Bühnenwerk als "Teutsche Oper". Das Gedankengut und die Vertonung durch Mozart sind vom Geist der Freimaurerei beeinflusst. Mozart war selbst Freimaurer und soll sogar Hammerschlag-Signale aus seiner Loge in der Komposition verarbeitet haben. In nur drei Wochen entstand die Musik der Zauberflöte, die Wolfgang Amadeus Mozart 1791, wenige Monate vor seinem Tod, im Auftrag seines Logenbruders Emanuel Schikaneder schrieb. Schikaneder, der auch das Textbuch verfasste, schrieb sich den Papageno auf den Leib.
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DIE BESETZUNG
LYUBOV PETROVA
Geboren in Russland, Absolventin des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums, Mitglied des Lindemann Young Künstlerprogramms der Metropolitan Opera.
Debüt dort als Zerbinetta in ARIADNE AUF NAXOS, die sie später auch in Los Angeles, Paris, Pittsburgh, Dallas und Madrid gesungen hat.
Weitere Engagements als Elvira in I PURITANI (Palm Beach), Oscar in UN BALLO IN MASCHERA, Sophie in DER ROSENKAVALIER, Blonde in ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL und Adele in DIE FLEDERMAUS (alle an der Met). An der Oper in Washington sang sie die LUCIA DI LAMMERMOOR und Gilda im RIGOLETTO.
Außerdem traut sie beim Glyndebourne Festival auf (Prokofjevs DIE VERLOBUNG IM KLOSTER) und an der Oper von Pittsburgh (ROMEO ET JULIETTE).
RENÉ PAPE
Einer der gefragtesten Sänger weltweit, der seit 1995 in der Metropolitan Opera zu sehen ist – u.a. als Méphistophélès in FAUST, Gurnemanz im PARSIFAL, Escamillo in CARMEN und als Alter Hebräer in SAMSON ET DALILA.
Geboren in Dresden, ausgebildet im Kreuzchor und am dortigen Konservatorium, sang Pape seine ersten größeren Rollen unter Barenboim in Berlin, u.a. den Sarastro in der ZAUBERFLÖTE, den er später auch unter Claudio Abbado in Modena und unter Sir Georg Solti in Salzburg gab.
Sein Bayreuth-Debüt gab er 1994 unter James Levine als Fasolt in DAS RHEINGOLD. Außerdem Engagements in London, Paris, Chicago und Boston.
Er wurde von James Levine für das Sängerquartett der SCHUBERTIADE in der New Yorker Carnegie Hall (2004) ausgewählt. „Musical America“ wählte ihn 2001 zum Sänger des Jahres.
TON RANDLE
Tom Randle studierte zunächst Komposition und Dirigieren, verlegte sich aber bald auf eine Gesangsausbildung. Sein Debüt war der Tamino an der English National Opera – eine Rolle, die er auch erfolgreich an der Deutschen Oper Berlin, der Glyndebourne Festival Opera, in Hamburg, Neuseeland und beim Covent Garden Festival sang.
Außergewöhnlich neben seiner auffallenden Bühnenpräsenz ist das große Repertoire von Tom Randle, das auch zeitgenössische Werke umfasst: neben Henze z.B. Tippett, Taverner, Penderecki, Nono und Birtwistle. John Buller, Peter Schat und Mark-Anthony Turnage schrieben eigens Rollen für ihn.
Seine Engagements reichten von Paris, Genf, Brüssel, Antwerpen, London über Los Angeles, Berlin, Innsbruck bis Boston, Amsterdam, Aldeburgh und Oregon.
Daneben bestreitet Randle ein umfangreiches Pensum an Konzertauftritten mit allen berühmten Orchestern der Welt, unter Barenboim, Tilson Thomas, Colin Davis u.v.a. und ist regelmäßig an CD-Aufnahmen beteiligt.
JOSEPH KAISER
Einer der stitlistisch perfektesten und elegantesten Sänger der neueren Generation – Kaiser hat einen auffallend schönen und klaren Ton und bisher bei der Auswahl seiner Rollen große Intelligenz bewiesen.
Er ist seit 2004 an der Lyric Opera in Chicago und wirkte dort u.a. an den Inszenierungen von DIE FLEDERMAUS, EFIDELIO, AIDA, DAS RHEINGOLD, SALOME mit (in Zusammenarbeit u.a. mit Sir Andrew Davis und Christoph von Dohnányi).
Jüngere Auftritte gab es in der SALOME und der ZAUBERFLÖTE an der Metropolitan Opera, BÉATRICE ET BÉNÉDICT in Chicago, EUGEN ONEGIN in Salzburg (unter Daniel Barenboim), Peter Sellars' Inszenierung von ADRIANA MATER in Santa Fé, SALOME in Covent Garden, DAS RHEINGOLD in Aix en Provence und JENÜFA und die ZAUBERFLÖTE in Los Angeles.
Außerdem Konzerte mit dem Philadelphia Orchestra und den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle und der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim.
Ein Liederabend in Montreal wurde vom CBC-Radio Kanada zum ‚Außergewöhnlichen Gesangsprogramm des Jahres' gekürt. Weitere Auszeichnungen waren der Plácido Domingo Operalia Wettbewerb 2005, das Robert Jacobson Memorial Grant der George London Foundation, Erste Preise beim Elardo Opera Competition und dem Orlando Opera Heinz Rehfuss Singing Actor Award.
AMY CARSON
Geboren 1983 in Bristol, begann sie ihre Gesangskarriere als jüngstes Mitglied des Cathedral Girls Choir in der Salisbury Cathedral. Seither trat sie in vielen Schauspiel- und Opernrollen an der Universität Cambridge (an der sie auch ein Musikstudium absolvierte) auf, gab klassische, aber auch Jazz- und Popkonzerte. Amy Carson spielt vier Instrumente und komponiert auch eigene Songs. KENNETH BRANAGH – DIE ZAUBERFLÖTE ist ihr erstes Filmengagement.
KENNETH BRANAGH (Regie)
Branagh, geboren 1960 in Belfast und mit 9 Jahren mit seiner Familie nach England ausgewandert, war 1984 der jüngste Hamlet in der Geschichte der Royal Shakespeare Company. Es folgte eine langjährige Mitgliedschaft bei der Renaissance Theatre Company, für die Branagh auch eigene Stücke schrieb. Großes Aufsehen sowie zwei Oscarnominierungen (Hauptrolle und Regie) erregte er mit seiner Filmversion von Shakespeares HENRY V. 1990 ging Branagh mit seiner Renaissance Theatre Company auf Welttournee. Es folgten Shakespeare-Verfilmungen: 1993 VIEL LÄRM UM NICHTS mit seiner damaligen Frau Emma Thompson und 1996 HAMLET mit Jack Lemon und Robin Williams. Bekannt ist auch Branaghs Remake von MARY SHELLEY'S FRANKENSTEIN, in dem er selbst Frankenstein spielte. Als SS-Mann Reinhard Heidrich in DIE WANNSEEKONFERENZ bekam er 2001 den Emmy. 2002 spielte Branagh in HARRY POTTER UND DIE KAMMER DES SCHRECKENS. 2006 war er Drehbuchautor, Regisseur und Produzent bei WI ES EUCH GEFÄLLT.
Nach der ersten Auseinadersetzung mit Oper für DIE ZAUBERFLÖTE inszenierte Branagh den modernen Krimi-Klassiker SLEUTH nach dem Drehbuch von Anthony Shaffer mit Michael Caine und Jude Law.
FILMOGRAFIE als Regisseur (Auswahl):
1989: Henry V.
1991: Schatten der Vergangenheit ( Dead Again )
1992: Peter's Friends
1993: Viel Lärm um Nichts ( Much Ado About Nothing )
1994: Mary Shelley's Frankenstein
1995: Ein Winternachtstraum ( In the Bleak Midwinter / A Midwinter´s Tale )
1996: Hamlet
2000: Verlorene Liebesmüh ( Love's Labour's Lost )
2006: As You Like It
2007: Kenneth Branagh – Die Zauberflöte ( The Magic Flute )
2007: 1 Mord für 2 ( Sleuth )
STEPHEN FRY (Adaption des Librettos)
Stephen Fry, geboren 1957 in London, ist als Schauspieler, Autor und Regisseur gleichermaßen bekannt.
Erste Kontakte zum Theater bekam er bei den Cambridge Footlights, für die er auch bald eigene Stücke schrieb (LATIN!, sein erstes Stück, erhielt bereits den Scotsman Fringe First Award; THE FOOTLIGHTS wurde landesweit von der BBC ausgestrahlt).
Als Autor und Schauspieler bekam Fry Engagements beim englischen Fernsehen, er blieb aber auch dem Theater treu. Für seinen Arbeit am Musical ME AND MY GIRL erhielt er den Drama Circle Award und eine Tony-Nominierung – das Stück lief jahrelang am Broadway und im West End.
Seine bekanntesten Filmrollen spielte Fry in PETER'S FRIENDS von Kennth Branagh, WILDE (in der Titelrolle) und in GOSFORD PARK (von Robert Altman).
Außerdem hat Fry bisher vier Bestseller-Romane geschrieben, die auch ins Deutsche übersetzt wurden, u.a. MAKING HISTORY (GESCHICHTE MACHEN).
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